Der alte Hof

Der alte Klockerhof steht ebenfalls in St. Veit, nicht weit vom neuen Hof entfernt. Die Hofbesitzer sind bis ins Jahre 1720 nachvollziehbar. Ein Haus, ein Stall, eine Garade und eine Waschküche gehören zur Hofanlage.

Das alte Haus

Das alte Haus wurde von Ingrids Großeltern Mathias und Anna Pirnbacher im Jahre 1927 aufgebaut. Damals war es sehr klein und nur aus Holz. Da die Familie immer größer wurde baute man anschließend einen gemauerten Teil dazu. Ihr Sohn, Johann Pirnbacher baute dann im Dachboden noch zwei Zimmer ein. Herbert hat in den letzten Jahren das Haus renoviert. Die Zimmer wurden alle neu hergerichtet und vor einigen Jahren wurde die gesamte Hausfasade erneuert. (April 2013)

 

Der alte Stall

Im Frühjahr 1899 brannte der Stall der damals Johann Pirnbacher gehörte durch einen Blitzschlag ab und dieser verkaufte ihn dann an die Pöltbauern. Diese bauten den Stall wieder auf. Das Dach war damals noch ein Schindeldach und wurde mit Steinen beschwert. In unserem alten Bretterschuppen sieht man auch heute noch Überreste vom Brand. Ingrids Vater, der den Miststall noch bewirtschaftete (der Boden war nur aus Mist) baute dann einen Betonboden ein und erneuerte auch die Anbindevorrichtung.     1945 wurde dann ein Betonsilo errichtet und von da an wurde neben dem Trockenfutter auch Silage verfüttert. Der Beton dafür wurde noch mit Kühen zum Hof transportiert. 1975 wurde das Schindeldach durch ein Wellblechdach ersetzt.   Als Ingrid und Herbert den Hof von Johann übernahmen stellten sie bald von der Milchwirtschaft auf die Mutterkuhhaltung um (2002). In dieser Zeit des Umstelltens wurde der Stall in einen Laufstall umgebaut. Das Heu und der Silo wurden im Stall bzw. im Hochsilo untergebracht. ( 90 er Jahre)

Der neue Hof

Da unser Stall letztlich sehr morsch und alt war, beschlossen wir den Hof an einer anderen Stelle komplett neu zu errichten. Dadurch blieb das alte Haus erhalten in dem jetzt noch Marianne und Johann (Ingrids Eltern) wohnen. Zum neuen Hof gehören nun das Haus, der Stall, eine kleine Kapelle und ein Spielplatz.

Das neue Haus

Vor Beginn des Hauses musste erst der Kanal versetzt werden. Mitte Oktober war es dann soweit. Teilweise waren über 20 Arbeiter am Bau, die Ingrid alle verköstigte. Das Haus wurde mit einem Planziegel gebaut. Bei der Garage wurde der Boden geschliffen so dass er leichter zu reinigen ist. Der Keller wurde dann betoniert. Nach der Decke des Kellers ging es dann rasch voran. In einer Woche wurde immer ein Stockwerk mit Decke fertiggestellt. Dass alles war nur möglich, weil das Wetter traumhaft war. Beim gesamten Bau des Rohbaus war nur zweimal schlecht Wetter. Der Dachstuhl wurde dann im November aufgesetzt. Im Frühjahr 2012 wurde das Haus dann isoliert und verputzt. Zeitgleich wurde im Inneren der Estrich verlegt. Im Sommer wurden dann die Schalung und der Balkon fertiggestellt. Viel Arbeit hatten auch die Elektriker und der Installateure, die viele Wochen zur Stelle waren. Beim Bodenlegen waren hauptsächlich Sohn Martin und Hebert beteiligt. Dann war endlich Zeit zum Siedeln. Die erste Nacht verbrachten wir am 2 Adventsonntag 2012 im neuen Haus. Anfangs war es ein ungewohntes Gefühl aber wir lebten uns schnell ein. Die ganzen Sachen die wir im Haus benötigen waren erst Mitte Jänner im neuen Haus. Im Haus werden auch 3 Ferienwohnungen für Urlaub am Bauernhof vermietet.

Der neue Stall

Der Baubeginn des Stalles erfolgte am 12.September 2011. Einige Tage davor wurde schon der Baukran aufgebaut. Die Firma „Gfrerer Bau“ hat den Betonbau gemacht. Schon am ersten Tag wurde die Güllegrube betoniert. Die Arbeiten am Stall gingen schnell voran. Als der Stall dann fertig war begannen die Zimmerer von der Firma „Köhlbichler“. Das ganze Holz das im Haus und im Stall verbaut wurde im Frühjahr dieses Jahres vom eigenen Wald geschlägert. Geschnitten hat es das Sägewerk „Brandstätter“ in Altenmarkt. Die einzelnen Teile wurden am 10.11.2011 aufgestellt. In der Tenne bauten wir einen Holz Silo auf. Um den Silo und das Heu zur Fütterung bereit zu stellen bauten wir den Hallenkran vom alten Stall ein. Auch eine Holzhütte findet in der Tenne Platz. Im Frühjahr 2013 wurde dann eine Heubelüftung eingebaut.   In den Innenausbau steckte Herbert viel Eigenarbeit. Die Wände wurden ausgefliest um die Reinigung möglichst einfach zu halten. Als Entmistung wurde eine Schrapper Anlage eingebaut. Im Laufstall finden 11 Kühe, deren Kälber und ein Stier Patz. Auch sind zwei Boxen für Schafe errichtet worden.